Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.
Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier in Homberg (Ohm) aktiv zu werden,
wenden Sie sich bitte an den Vorstand indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.
Beides sehen Sie in der Menü-Leiste oben.
Bei zwei Projekten werden wir uns in den kommenden Jahren immer wieder einbringen.
Hier könnt ihr mehr über das Projekt Streuobstwiese und das Projekt Kirschenallee erfahren.
Die Arbeitsgemeinschaften bestehen zur Zeit nur aus einzelnen Personen.
Wir hoffen, dass wir diese in Zukunft auf eine breitere Grundlage stellen können.
Näheres könnt ihr unter AG Vogelkunde, AG Fledermäuse und AG Amphibien erfahren.
Wir freuen uns über Menschen, die den bei und mit uns lebenden Tieren helfen, indem sie ihre Wohnstätten an und in ihren Häusern dulden. Da dies manchmal mit aus unseren Augen Verunreinigungen verbunden ist, wird das von vielen Einwohnern nicht mehr als selbstverständlich hingenommen.
Wir bedanken uns bei diesen Einwohnern der Stadt Homberg und der Stadtteile, indem wir sie auszeichnen.
Näheres könnt ihr hierzu auf unseren Seiten Schwalbenfreundliches Haus , Fledermausfreundliches Haus , Aktion Mauerseglerschutz und Aktion Lebensraum Kirchturm erfahren.
Weitere Aktionen und Exkursionen wollen wir regelmäßig in den kommenden Jahren durchführen. Wir laden euch recht herzlich ein, bei der Aktion Wildkatzensuche zu beteiligen und der Führung zu unseren Märzenbechern, sowie den Frühblühern und der Türkenbundlilie am Schlossberg teilzunehmen.
In wenigen Tagen werden die Maifeuer (Traditionsfeuer) wieder lodern. Wir verstehen gut, dass sich die Menschen in unseren Orts-/Stadtteilen treffen und feiern wollen. Viele von uns "Naturschützern" haben sich in der Vergangenheit ebenfalls beteiligt. Wissenschaftler sagen uns aber (fast alle), dass wir uns mitten im Klimawandel befinden und wir jede Maßnahme ergreifen müssen, um die CO2-Anreicherung nicht weiter zu befördern.
Zudem werden bei den Feuern Tiere elendig verbrannt. Besonders viele Lebewesen sind betroffen, wenn der der Aufbau bereits Tage vor dem Abbrand stattfindet. Daher müssen wir uns Gedanken machen, ob wir uns nicht von den überdimensionierten Feuern verabschieden. Zumindest sollten wir sie beschränken, was der "Tradition" keinen Abbruch verleiht.
Dies gibt uns auch die Orientierungshilfe „Brauchtumsfeuer“ des Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Hessisches Ministerium des Innern und für Sport aus 2012 vor.
Weitere Informationen zu diesem Thema sehen Sie im Untermenü
einschließlich weiteren Überlegungen und Berechnungen von großen Holzfeuern
Wir haben befürchtet, dass das Steinkauzrevier in Deckenbach aufgegeben wurde.
Zu unserer Überraschung hat uns eine Bewohnerin des Ortes einen verletzten Steinkauz gebracht. Wir haben ihn umgehend in die Wildvogelklinik nach Gießen gebracht. Die Untersuchung ergab einen Beckenbruch, eine starke Unterernährung und Probleme mit den Flügeln, deren Ursachen noch nicht klar sind. Der Zustand von Edgar (wir haben ihn so genannt) ist kritisch und wir bangen ein wenig um sein Leben. In der Natur ist das aber so, der Tod gehört dazu. Wir werden ihn auch nicht übermäßig leiden lassen. Wenn es die beste Lösung für das Lebewesen ist, dann müssen wir das akzeptieren.
Unsere Befürchtungen haben sich leider bestätigt. Das Tier hatte drei gravierende Verletzungen. Er hätte in freier Natur nicht überleben können. Aber auch bei einer lebenslangen Pflege hätte der Vogel permanent große Schmerzen ertragen müssen. Daher hat die Uni Gießen entschieden ihn von seinem Leiden zu erlösen. Wir sind natürlich ein wenig traurig.
Mit der Unterzeichnung der Charta „Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen“ am 03.06.2022 hat die Stadt Homberg (Ohm) beschlossen,
sich aktiv für den Klimaschutz und die Reduzierung von Treibhausgasemissionen einzusetzen.
Auszug: Wir wollen unsere vielfältigen Naturräume pflege, im Sinne der Umwelt, für uns, unsere Besucherinnen und Besucher für eine weiterhin hohe Lebensqualität...
...greift die Stadt auch auf Expertenwissen von Naturschutzverbänden und Wissenschaft im Tierschutz und im Bereich Biodiversität zurück: vom wissenschaftlich begleiteten Blühwiesenkonzept bis zur klimaangepassten Grünflächenpflege und -umgestaltung, dem Schutz unserer Naturdenkmäler...
März 2026 - sind uns in den vergangenen Tagen die frisch "gepflegten" Rotdorn-Bäume (rechtes Foto) in der Friedrichstraße und am Parkplatz an den Elbwerken aufgefallen.
Der Vorgang ist keine große ökologische Katastrophe. Er reiht sich aber nahtlos in die vielen (auch größeren) ökologischen Sünden der Vergangenheit ein.
Zu den Fakten:
Die von uns angesprochenen Bäumchen können wegen ihres radikalen Schnitts nur sehr wenige Blätter ausbilden. Die vielfältigen positiven Eigenschaften von Bäumen fallen bei diesen Bäumen fast
vollkommen aus.
Die tollen Funktionen von Bäumen einerlei ob sie im Wald oder bei uns in der Stadt stehen:
Dies alles können sie aber nur, wenn sie viele Blätter tragen und wenn sie nicht ohne Not
gefällt werden
Einen solch tollen Baum findet ihr zum Beispiel auf einer Wiese in der Gemarkung Schadenbach die sich im Eigentum einer Privatperson befindet.
Gehöft mit 60 Rauchschwalbennestern !
und 8 Mehlschwalbennestern
in Nieder-Ofleiden, Mittelstraße 18
Zeitungs-Artikel dazu sehen Sie in:
Foto-Bericht sehen Sie in: Arbeitsgemeinschaft Vogelkunde - scrollen bis zum Beitrag
Wir können Ihre Sorgen gut verstehen.
Bevor Sie handeln sollten Sie sich informieren.
Eine der vielen Möglichkeiten hierzu gibt es auf der Homepage des NABU-Bundesverbands
mit Link und weiteren Infos im Untermenü Artenschutz Insekten
In Homberg/Ohm gibt es inzwischen u.a. 4 größere Mauersegler-Kolonien mit je mind. 10 Brutpaaren:
An 2 Schloss-Gebäuden und an Privathäusern Ernst-Ludwig-Str. 8 und Marktstraße 22
+ 5 Mauersegler-Brutpaare am Brauhausturm + 8 Seglernester an 4 verschiedenen Häusern daneben.
+ 6 Seglerbrutpaare am Haus Friedrichstr. 10
Fotoberichte sehen Sie in Arbeitsgemeinschaft Vogelkunde - scrollen bis Beiträge
und in Aktion Mauersegler-Schutz
Foto-Bericht vom März 2025 sehen Sie in: Arbeitsgemeinschaft Vogelkunde - scrollen bis zum Beitrag
Foto-Bericht sehen Sie in: Arbeitsgemeinschaft Vogelkunde - scrollen bis zum Beitrag
Foto-Bericht sehen Sie in: Aktion Steinkauz / Arbeitsgemeinschaft Vogelkunde
Die diesjährige Batnight-Veranstaltung unserer Gruppe fand am Sa 24.August ab 19:30 Uhr wie schon mehrmals im in Homberg im Bereich der Ohmbrücke vor der Pletschmühle statt.
Dazu folgender Zeitungs-Artikel: Faszinierende Flugkünstler
Die NABU-Gruppe Homberg-Gemünden und viele weitere Naturschützer sind vorbereitet für Amphibienwanderung
Sie wandern wieder - wie jedes Jahr, wenn die Temperaturen steigen und der Boden gut durchfeuchtet ist, verlassen Erdkröten (wissenschaftlicher Name Bufo bufo), Molche und andere Amphibien ihre Winterquartiere und suchen Laichgewässer auf. Die Krötenwanderung hat begonnen. So wurde am vergangenen Wochenende - wie in den Jahren zuvor – von Naturschützern und Mitgliedern der NABU-Gruppe Homberg-Gemünden ein mobiler Amphibienzaun beim Hofgut Wäldershausen aufgestellt. Die Helfer sind morgens und abends im dortigen Bereich unterwegs, um überwiegend Erdkröten, aber auch andere Amphibien auf ihrem Weg zu den Laichgewässern über die Straße zu tragen. Die NABU-Gruppe Homberg-Gemünden dankt allen Autofahrern, die – speziell in den Morgen- und Abendstunden - im dortigen Bereich Rücksicht auf Kröten und Helfer nehmen und ihre Geschwindigkeit stark reduzieren
Im Frühjahr 2022 machten Weißstörche in Nieder-Gemünden eine zweite Nistmöglichkeit ausfindig.
Sie haben dann erstmals auf dem hohen Schornstein der alten Molkerei ein Nest gebaut.
Siehe auch folgenden Zeitungs-Artikel
Storch saß zunächst auf dem Nest, war von unten nicht zu sehen u. stellte sich dann auf.
Vermutlich wird gebrütet.
Fotos vom 1.Mai 2022 - zum Vergrößern 2 x anklicken.
Laut einer Meldung wurde das Storchennest auf dem hohen Schornstein Ende Juli 2023
durch Sturm und Starkregen arg beschädigt.
Die Störche haben das Unwetter aber überlebt.

Elke Müller aus Nieder-Ofleiden berichtete am
13.Feb. 2022 dass der erste Weißstorch
am Ortsrand angekommen ist !
Saß dort auf dem Nest auf einem hohen Pappel-Baumstumpf im Wäldchen kurz vor der Grenze des Vogelsbergkreises / am Rand vom NSG Schweinsberger Moor.
Fotos vom 6.Juni 2022 aus ca. 150 m Entfernung; anklicken zum Vergrößern.
Auf dem rechten sind mind. 2 Jungstörche im Nest sitzend zu erkennen sowie ein stehender Altvogel.
Daher haben wir uns entschlossen für diese seltenen Insektenfresser im Bereich Igelsrain zusätzliche Nistkästen aufzuhängen.
Dort befinden sich jetzt insgesamt 8 "Meisenkästen" mit Bohrungen 30 bzw. 32 mm. Diese sind größtenteils durch Drehschieber bis zur Rückkehr der Trauerschnäpper verschlossen. Wir hoffen, dass zu diesem Zeitpunkt Kleiber, Meisen und Co. schon die anderen offenen Kästen in Beschlag genommen haben.
Außer im Igelsrain haben wir im Freien Mann und im Auwald in der Ohmaue weitere weitere je 3 Kästen angebracht; also zus. 14.
Wir hoffen auf die Ansiedlung von weiteren dieser seltenen schmucken Trauerfliegenschnäpper.
Infos zu der Vogelart finden Sie hier
Mehr über die Aktion Trauerfliegenschnäpper-Schutz finden Sie HIER