Willkommen beim NABU Homberg (Ohm)

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

In diesem Jahr bieten wir wieder eine Vielzahl naturkundlicher Exkursionen in die Natur an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrer Haustür kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Beobachtungen!

  

Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier in Homberg (Ohm) aktiv zu werden, wenden Sie sich bitte beim Vorstand indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten. 


Einladung zur Jahreshauptversammlung der NABU-Gruppe Homberg am Freitag, den 21.08.2020 um 19.00 Uhr im Gewächshaus der Firma Eder, Hoherbergsweg 23, 35315 Homberg/Ober-Ofleiden

 

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung durch den Vorstand
  2. Bericht des Vorstandes
  3. Bericht der Rechnerin
  4. Aussprache zu den Berichten
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstandes
  7. Anträge von Mitgliedern, die bis zum 18.08.2020 bei der Vorsitzenden eingegangen sein müssen
    *Es liegt ein Antrag auf Änderung der Satzung vor.  Den Text des Entwurfes finden sie auf der Homepage anschließend an die Einladung.
  8. Vorstandswahlen
  9. Perspektiven für Projekte und Aktionen der NABU-Gruppe
  10. Verschiedenes

Um in Zukunft unsere Mitglieder besser zu Aktivitäten einladen zu können oder über unsere Arbeit zu informieren, würden wir uns freuen, wenn wir sie per Mail benachrichtigen könnten. Bei Interesse daran, schreiben sie bitte eine Mail an nabuhomberg@t-online.de oder den Kontakt auf unserer Homepage.

*Der Entwurf enthält einen Vorschlag zur Erweiterung des Wirkungsgebietes auf Gemünden, das bisher nicht durch eine eigene Gruppe abgedeckt ist. Der Entwurf ist weitgehend an die Mustersatzung des NABU-Landes- und Bundesverbands angepasst. Sie kann und sollte auf die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Hierfür würden wir uns über Vorschläge auch im Vorfeld der Versammlung freuen. Wichtiger Punkt und Anlass für die Neufassung ist die Änderung der Struktur des Vorstandes.

 

Der Vorstand der NABU-Gruppe Homberg

 

 

Entwurf der geänderten Satzung | NABU Gruppe Homberg-Gemünden

Satzung des NABU (Naturschutzbund Deutschland) Gruppe
Homberg - Gemünden e.V.

In der von der Mitgliederversammlung am 21. August 2020 beschlossenen Fassung.

Kontakt

 

NABU Gruppe Homberg - Gemünden e.V.

 

Str. Nr.

PLZ Ort

 

Tel. +49

Fax  +49

Info @NABU-Muster.de

www.NABU-Muster.de

§ 1  Name und Sitz

1.       Der Verein führt den Namen „NABU (Naturschutzbund Deutschland) Gruppe Homberg - Gemünden e.V.“ (im folgenden NABU Gruppe Homberg - Gemünden genannt).

2.       Er hat seinen Sitz in Homberg (Ohm) und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Gießen unter der VR-Nummer 4416 eingetragen.

3.       Das Logo des Vereins ist, welches von der Bundesvertreterversammlung (BVV) festgelegt wird und in der Anlage zur Bundesverbandssatzung dargestellt ist.

§ 2  Zweck und Aufgaben

1.       Zweck des NABU ist die Förderung des Naturschutzes, der Landschaftspflege unter besonderer Berücksichtigung der freilebenden Vogelwelt und das Eintreten für die Belange des Umweltschutzes einschließlich der Bildungs- und Forschungsarbeit in den genannten Bereichen. Der NABU betreibt seine Aufgaben auf wissenschaftlicher Grundlage.

2.       Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

a)      das Erhalten, Schaffen und Verbessern von Lebensgrundlagen für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt sowie das Eintreten für den Schutz der Gesundheit des Menschen vor Schäden durch Umweltbeeinträchtigungen,

b)      die Durchführung von Artenschutzmaßnahmen für gefährdete Tier- und Pflanzenarten,

c)       die Erforschung und die Förderung der Erforschung der Grundlagen des Natur- und Umweltschutzes,

d)      öffentliches Vertreten und Verbreiten der Ziele des Natur- und Umweltschutzes, z.B. durch Errichtung und Unterhaltung von Natur- und Umweltzentren und von Naturschutzstiftungen, durch Publikationen und Veranstaltungen,

e)      das Mitwirken bei Planungen, die für den Schutz der Natur und Umwelt bedeutsam sind, und das Einwirken auf Gesetzgebung und Verwaltung gemäß den genannten Aufgaben sowie das Eintreten für den Vollzug der einschlägigen Rechtsvorschriften; bei umweltrechtlichen Entscheidungen auch das Hinwirken auf die Einhaltung aller entscheidungserheblichen Rechtsvorschriften,

f)       die Förderung des Natur- und Umweltschutzgedankens im gesamten Bildungsbereich, besonders in der Jugendbildung,

g)      die Zusammenarbeit mit Organisationen und Einrichtungen, die gleiche und ähnliche Ziele verfolgen und die Mittelweitergabe an inländische Körperschaften im Rahmen des § 58 Nr. 1 und 2 der Abgabenordnung,

h)      die Beschaffung finanzieller Mittel. Dieses verbindet die Beziehungspflege mit dem Werben um den persönlichen finanziellen Einsatz für Zwecke der NABU Gruppe Homberg - Gemünden.

3.       Die NABU Gruppe Homberg - Gemünden ist die in der Gemeinde Gemünden (Felda) und Stadt Homberg (Ohm) arbeitende Gliederung des NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V. (Bundesverband). Sie erkennt die Satzung des Bundesverbandes, des Landesverbandes Hessen und des Kreisverbandes Vogelsberg an und unterstützt diese in ihrer Arbeit.

4.       Die NABU Gruppe Homberg - Gemünden ist unabhängig und daher überparteilich und überkonfessionell und bekennt sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Sie steht in ihrer Tätigkeit als verbindendes Element zwischen Nationalitäten, Kulturen, Religionen und sozialen Schichten. Sie bietet den Mitgliedern unabhängig von Geschlecht, Abstammung, Hautfarbe, Glauben, sozialer Stellung oder sexueller Identität eine Heimat. Mitglieder, die ein damit unvereinbares Verhalten offenbaren, können wegen vereinsschädigendem Verhalten aus dem Verband ausgeschlossen werden.

§ 3  Gemeinnützigkeit

1.       Die NABU Gruppe verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2.       Sie ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.       Mittel der NABU Gruppe dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Nach ihrem Zufluss sind sie grundsätzlich zeitnah zu verwenden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der NABU Gruppe.

4.       Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der NABU Gruppe fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 4  Finanzmittel

1.       Die für den Zweck erforderlichen Mittel werden überwiegend durch Beiträge der Mitglieder, Spenden sowie durch sonstige Zuwendungen aufgebracht.

2.       Der jährliche Beitrag der Mitglieder wird durch die Bundesvertreterversammlung festgesetzt und ist dem Bundesverband geschuldet.

3.       Die Untergliederungen erhalten zur Wahrnehmung satzungsgemäßer Aufgaben vom Bundesverband Mitgliedsbeitragsanteile, sofern steuerliche Freistellungsbescheide vorliegen. Die Höhe für die Gliederungen des NABU Hessen regelt die Landesvertreterversammlung.

4.       Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung der NABU Gruppe keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

§ 5  Geschäftsjahr und Rechnungswesen

1.       Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2.       Für das Finanz- und Rechnungswesen ist der Vorstand verantwortlich. Er hat den Kassenbericht mündlich gegenüber der Mitgliederversammlung zu erstatten.

3.       Die Prüfung der Jahresrechnung erfolgt durch zwei Kassenprüfenden, die für ein Jahr gewählt werden. Wiederwahl ist möglich.

§ 6  Mitgliedschaft und Mitgliedschaftsrechte

1.       Die NABU Gruppe betreut und vertritt die Mitglieder des Bundesverbandes in der Gemeinde Gemünden (Felda) und Stadt Homberg (Ohm). Die Form der Mitgliedschaft richtet sich nach den Bestimmungen des NABU Bundesverbandes.

2.       Der NABU bietet folgende Mitgliedsformen:

a)      Ordentliche Mitglieder. Ordentliche Mitglieder sind alle natürlichen Personen, die sich zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages verpflichten.

b)      Ehrenmitglieder. Ehrenmitglieder werden gemäß der Ehrungsordnung des NABU Bundesverbandes ernannt.

c)       Korporative Mitglieder.

d)      Korrespondierende Mitglieder. Personen, die aufgrund ihrer Tätigkeit und Erfahrungen in Fragen des Natur- und Umweltschutzes mit dem NABU in Gedankenaustausch stehen, können von/m Präsidenten/in zu korrespondierenden Mitgliedern ernannt werden.

e)      Kindermitglieder. Kindermitglieder sind Mitglieder bis zur Vollendung des 13. Lebensjahres.

f)       Jugendmitglieder. Jugendmitglieder sind alle Mitglieder zwischen dem 14. Lebensjahr und dem vollendeten 27. Lebensjahr.

g)      Familienmitglieder. Der Partner eines ordentlichen Mitglieds und die zur häuslichen Gemeinschaft gehörenden Kinder bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres können Familienmitglied werden. Familienmitglieder sind vom Bezug der Mitgliederzeitschrift ausgenommen.

3.       Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Mit der Aufnahme entsteht die Mitgliedschaft im Gesamtverband in einer der in § 6 (2) genannten Mitgliedschaftsformen. Die Mitgliedschaft im Gesamtverband ist verbunden mit dem Recht, alle Veranstaltungen und Einrichtungen des NABU zu besuchen. Jedes Mitglied erwirbt zugleich die Mitgliedschaft in der Untergliederung, die für dessen Hauptwohnsitz zuständig ist, es sei denn, das Mitglied wünscht die Zuordnung zu einer anderen Gliederung. An Wahlen und Abstimmungen können nur Mitglieder oder Delegierte ihrer jeweiligen Untergliederung teilnehmen.

4.       Über die Aufnahme von natürlichen Personen als Mitglied entscheidet der Vorstand der Untergliederung, die vom Mitglied gewünscht wird oder für dessen Hauptwohnsitz zuständig ist, oder der Vorstand einer übergeordneten Gliederung oder das Präsidium. Über die Aufnahme korporativer Mitglieder entscheidet das Präsidium im Einvernehmen mit dem zuständigen Landesverband.

5.       Die Mitgliedschaft in einer Untergliederung gemäß § 7 (1) begründet gleichzeitig die Mitgliedschaft in den übergeordneten Gliederungen und im Bundesverband.

6.       Das aktive Wahlrecht haben natürliche Personen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben und Mitglied sind. Das passive Wahlrecht haben natürliche Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Korporative Mitglieder haben das aktive Wahlrecht und nehmen es mit einer Stimme wahr. Alle Mitgliedsrechte einschließlich der Ausübung von Vorstandsämtern sind höchstpersönlich wahrzunehmen. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im NABU enden auch alle Ämter.

7.       Die Mitgliedschaft endet:

a)      durch Widerruf der Aufnahme binnen vier Monaten durch das aufnehmende Organ, die Frist beginnt mit dem Versand des Mitgliedausweises durch die Bundesgeschäftsstelle,

b)      durch Austritt. Er ist jederzeit und fristlos möglich. Ein Anspruch auf bereits geleistet Beitragszahlungen besteht nicht.

c)       durch Ausschluss durch die Schiedsstelle wegen vereinsschädigenden Verhaltens oder Verstoßes gegen die Ziele des NABU,

d)      durch Streichung von der Mitgliederliste durch das Präsidium bei Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrags trotz zweimaliger Mahnung,

8.       Endet die Mitgliedschaft eines ordentlichen Mitglieds, erlöschen auch die zugehörigen Familienmitgliedschaften.

§ 7  Gliederungen

1.       Der NABU ist ein Gesamtverein. Die NABU Gruppe bildet die unterste Gliederungsebene gemäß § 7 Abs. 1 der Bundesverbandssatzung und § 7 Abs. 1 der Landesverbandssatzung.

2.       Gründung und Änderung von NABU-Gruppen bedürfen der Zustimmung des Landesverbandes.

3.       Die NABU Gruppe kann ihre Angelegenheiten im Rahmen der Kreisverbandssatzung, der Landesverbandssatzung und der Bundesverbandssatzung selbstständig regeln. Die Gruppensatzung muss vom NABU Landesverband Hessen gebilligt werden. Sie darf nicht im Widerspruch zur Bundes-, Landes- und Kreissatzung stehen. Bei Widerspruch zwischen der Satzung des Bundesverbandes und einer anderen Satzung sowie fehlenden Regelungen gilt die Satzung des Bundesverbandes.

4.       Die Gruppe arbeiten eng und vertrauensvoll mit den anderen Gliederungen des NABU zusammen. Sie unterrichten sich jeweils rechtzeitig und angemessen über wichtige Angelegenheiten.

5.       Die NABU Gruppe darf im Gebiet einer anderen Gliederung der gleichen regionalen Ebene nur mit deren vorheriger Zustimmung und nur nach Abstimmung mit dem Landesverband und Kreisverband tätig werden. Bisherige Regelungen oder Vereinbarungen werden nicht berührt.

6.       Die NABU Gruppe ist an die Beschlüsse und darauf beruhenden Weisungen einer übergeordneten Gliederung gebunden. Dies gilt nicht für solche Beschlüsse und Weisungen, die das Vermögen betreffen.

7.       Der Landesvorstand oder Kreisvorstand kann Versammlungen von Untergliederungen einberufen und durch einen Beauftragten leiten lassen, wenn gewichtige Belange des NABU es erfordern.

8.       Der Landesverband Hessen ist bei begründetem Verdacht auf Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften berechtigt, Untergliederungen zu überprüfen und zu beraten. Er kann dazu in deren Arbeit und Unterlagen Einsicht nehmen, sich Abschriften und Kopien fertigen und, falls gegen gesetzliche Vorschriften, die Satzungen des NABU, Beschlüsse der Gremien und/oder Richtlinien und Ordnungen des NABU verstoßen wird, Hilfestellung geben und abweichend von § 7 Abs. 6 Satz 2 Weisungen zu deren Einhaltung erteilen. Werden Weisungen nicht beachtet, können die angewiesenen Maßnahmen vom Anweisenden auf Kosten des Angewiesenen veranlasst und durchgeführt werden.

§ 8  NAJU (Naturschutzjugend im NABU)

1.       Die NABU Gruppe unterhält eine Jugendorganisation mit der Bezeichnung „NAJU (Naturschutzjugend im NABU) Name“ und der Kurzfassung NAJU Name. Der NAJU Name gehören alle Mitglieder an, die zu Beginn des Geschäftsjahres das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und Mitglieder, die in der NAJU ein Amt bekleiden.

2.       Die NAJU Name wird in ihrer Arbeit durch die NAJU Hessen e.V. und soweit vorhanden durch die NAJU Kreisebene unterstützt.

3.       Die NAJU Name regelt ihre Angelegenheiten im Rahmen dieser Satzung in eigener Verantwortung in Abstimmung mit dem Gruppenvorstand.

4.       Die NAJU Name wird durch die NABU Gruppe finanziert.

5.       Bei der Vertretung naturschutz- und umweltpolitischer Grundsätze stimmen sich die Organe der NAJU mit den Organen des NABU ab.

§ 9  Organe

Organe der NABU Gruppe sind:

a)      die Mitgliederversammlung

b)      der Vorstand

§ 10         Mitgliederversammlung (MV)

1.       Die MV ist das oberste Organ der NABU Gruppe. Sie ist insbesondere zuständig für:

a)      die Wahl des Vorstandes, der Kassenprüfende und erforderlichenfalls der Delegierten für die Kreisvertreterversammlung,

b)      Entgegennahme des Jahresberichtes und des Jahresabschlusses,

c)       Entlastung des Vorstandes,

d)      die Genehmigung des Haushaltsplans,

e)      die Änderung der Satzung,

f)       die Auflösung der NABU Gruppe.

2.       Die MV findet einmal jährlich statt. Darüber hinaus ist eine außerordentliche MV auf verlangen von mindestens einem Viertel der Mitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe einzuberufen oder wenn das Interesse des Vereins es erfordert.

3.       Sie ist vom Vorstand mit einer Frist von 14 Tagen unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Stadt Homberg und der Gemeinde Gemünden (Ohmtal-Bote) einzuberufen. Wenn E-Mail-Anschriften der Mitglieder bekannt sind, erfolgt die Einladung zusätzlich per E-Mail.

4.       Die MV ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die anwesenden Stimmen beschlussfähig.

5.       Zur Mitgliederversammlung ist der Kreisvorstand des Kreises Vogelsberg einzuladen. Vorstände vom Kreisverband Vogelsberg, Landesverband Hessen und das Präsidium haben das Recht an der MV teilzunehmen. Sie haben Rede-, aber kein Stimmrecht.

6.       Anträge und Resolutionen zur MV müssen spätestens eine Woche vor dem Versammlungsbeginn beim Vorstand eingegangen sein. Antragsberechtigt sind die Mitglieder, der Vorstand und die NAJU Homberg - Gemünden.

a)      Anträge, die nach Ablauf der Antragsfrist eingebracht werden, können mit der Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn es sich nur um die Beratung eines Gegenstandes handelt.

b)      Soll die Tagesordnung um einen Beschlussgegenstand erweitert werden, ist eine Stimmenmehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

c)       Anträge zur Tagesordnung sowie zu aufgerufenen Tagesordnungspunkten sind jederzeit zulässig.

d)      Anträge auf Satzungsänderung sind nach Ablauf der Einberufungsfrist zur MV nicht mehr zulässig.

§ 11         Vorstand

1.       Der Vorstand besteht aus:

a)      drei/vier/fünf Vorstandssprecher*innen,

b)      dem/der Vertreter/in der NAJU, soweit vorhanden

c)       bis zu drei/vier/fünf weiteren Beisitzer*innen

2.       Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die Vorstandsmitglieder unter § 11 Abs. 1 a). Sie sind jeweils zu zweit gemeinschaftlich / allein vertretungsberechtigt.

3.       Dem Vorstand obliegt die Führung der Geschäfte der NABU Gruppe.

4.       Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, die die Aufgaben und die Arbeitsschwerpunkte der Vorstandsmitglieder regelt.

5.       Die MV wählt die Mitglieder des Vorstandes in Einzelwahl. Die Beisitzer/innen können en bloc gewählt werden. Der/die NAJU Vertreter/in wird von der NAJU Homberg - Gemünden berufen und bedarf der Bestätigung des NABU Vorstandes.

6.       Die Wahlperiode beträgt 2, 3, 4 Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Mitglieder des Vorstandes bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, werden seine Aufgaben durch Vorstandsbeschluss einem anderen Vorstandsmitglied übertragen. Die nächstfolgende MV wählt für den Rest der Amtsperiode ein Ersatzmitglied. Scheiden mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder aus muss innerhalb von acht Wochen eine Mitgliederversammlung einberufen werden.

7.       Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind, davon müssen mindestens zwei den Posten unter § 11 Abs. 1 a) angehören. Ergibt eine Abstimmung Stimmengleichheit, wird die Abstimmung wiederholt. Bei nochmaliger Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Vorstandsbeschlüsse können auch im Umlaufverfahren oder durch eine Telefon- bzw. Videokonferenz gefasst werden, sofern kein Vorstandsmitglied diesem Verfahren widerspricht. Die gefassten Beschlüsse sind unverzüglich zu protokollieren.

8.       Der Vorstand ist auch beschlussfähig, wenn nicht alle Ämter besetzt sind.

§ 12         Aufrechterhalten der innerverbandlichen Ordnung

1.       Der Gruppenvorstand sorgt in seinem Zuständigkeitsbereich für die Beachtung und Durchsetzung der innerverbandlichen Regeln aus Satzungen und Ordnungen. Es ist Aufgabe des Vorstandes des NABU Hessen und des Präsidiums, die innerverbandliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Stellen sie fest, dass Mitglieder oder Vorstände von Gliederungen ihres Zuständigkeitsbereiches

a)      ihre satzungsgemäße Pflicht verletzen oder den Beschlüssen der Verbandsorgane (Bundesvertreter-, Landesvertreter-, Kreismitglieder- und Gruppenmitgliederversammlung, Bund-Länder-Rat und Landesrat oder Präsidium, Landes-, Kreis- und Gruppenvorstand) nicht nachkommen,

b)      sonstige wichtige Interessen des NABU gefährden,

so haben sie Maßnahmen zur Wiederherstellung der innerverbandlichen Ordnung zu treffen, wobei zunächst eine einvernehmliche Lösung gesucht werden soll.

2.       Scheitert eine einvernehmliche Lösung oder erfordern die Umstände ein sofortiges Handeln zur Abwehr eines Schadens für den Verband, so ist der Vorstand des NABU Hessen und/oder das Präsidium befugt, als Sofortmaßnahme und höchstens für die Dauer von bis zu sechs Monaten das Ruhen der Mitgliedsrechte anzuordnen.

3.       Dem betroffenen Mitglied steht hiergegen die Beschwerde zu. Sie ist schriftlich binnen eines Monats nach Empfang des Bescheids beim Landesvorstand einzulegen. Hilft dieser binnen eines weiteren Monats der Beschwerde nicht ab, ist sie der Schiedsstelle gemäße Bundesverbandssatzung zur Entscheidung vorzulegen.

§ 13         Ordnungen und Richtlinien

1.       Der NABU kann sich zur Regelung der verbandsinternen Abläufe Ordnungen und Richtlinien geben. Diese sind nicht Bestandteil der Satzung. Für den Erlass, die Änderung und Aufhebung sind die gemäß dieser Satzung und der Bundes-, Landesverbands-, Kreis- und Gruppensatzung dazu vorgesehen Organe des Bundes-, Landes-, Kreisverbandes und der NABU Gruppe zuständig.

2.       Die von der Bundesvertreterversammlung auf Grund der Bundesverbandssatzung, durch die Landesvertreterversammlung auf Grund der Landesverbandssatzung, der Kreisvertreterversammlung auf Grund der Kreisverbandssatzung und der durch die Gruppenmitgliederversammlung auf Grund dieser Satzung erlassenen Ordnungen und Richtlinien sind für die Gruppe und die Mitglieder bindend.

3.       Die für den Gesamtverband geltenden Ordnungen sind in der Bundesverbandssatzung § 19 aufgeführt.

4.       Die Organe nach § 9 können sich Geschäftsordnungen geben.

§ 14         Allgemeine Bestimmungen

1.       Jede Tätigkeit im Rahmen der Mitgliedschaft im NABU ist ehrenamtlich, soweit nicht nachstehend oder durch gesonderte Vereinbarungen etwas anderes geregelt ist.

2.       Angemessen Auslagen, die bei ehrenamtlicher Tätigkeit entstanden sind, werden bei Nachweis erstattet.

3.       Der Vorstand kann beschließen, dass ehrenamtlich tätige Mitglieder eine Aufwandsentschädigung bis zur Höhe der Ehrenamtspauschale bzw. Übungsleiterpauschale im Sinne des Einkommenssteuergesetzes erhalten.

4.       Bedienstete der NABU Gruppe können nicht Mitglied eines Landes-, Regional-, Bezirks-, Kreis- oder Ortsvorstandes sein.

5.       Die Organe des NABU sind beschlussfähig, wenn zu ihren Sitzungen ordnungsgemäß eingeladen wurde, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt.

6.       Über alle Sitzungen und Versammlungen sind Protokolle anzufertigen, die die gefassten Beschlüsse und den wesentlichen Verlauf der Versammlung wiedergeben. Das Protokoll ist von der jeweiligen Versammlungsleitung und einem/einer von ihr bestellten Protokollführer/in zu unterzeichnen.

7.       Der Kreis-, Landesvorstand und das Präsidium haben das Recht an Mitgliederversammlungen von Untergliederungen teilzunehmen. Sie haben Rede-, aber kein Stimmrecht.

8.       Soweit diese Satzung nicht besondere Bestimmungen enthält bzw. unzulässige Bestimmungen enthalten sollte, gelten die jeweiligen Bestimmungen der Bundes- und Landesverbandssatzung.

§ 15         Wahlen und sonstige Beschlussfassungen

1.       Bei Wahlen und sonstigen Beschlussfassungen entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit diese Satzung oder das Gesetz nichts anderes vorschreiben. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden bei der Feststellung des Abstimmungsergebnisses nicht berücksichtigt. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Die Abstimmungen finden grundsätzlich offen statt, auf Verlangen von einem Drittel der Stimmberechtigten einer Versammlung finden Abstimmungen und Wahlen geheim statt. Die Versammlungsleitung kann Sammelabstimmung bestimmen, soweit die Versammlung nichts anderes beschließt.

2.       Bei Wahlen sind Einzelwahl, verbundene Einzelwahl und en-bloc-Wahl zulässig.

3.       Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Erhält bei mehreren Kandidaten/innen kein/e Bewerber/in dies Mehrheit, findet zwischen den beiden Bewerbern mit der höchsten Stimmzahl eine Stichwahl statt.

4.       Bei verbundenen Einzelwahlen können auf einem Stimmzettel höchstens so viele Bewerber/innen gewählt werden, wie insgesamt zu wählen sind. Gewählt sind die Bewerber/innen, die die Mehrheit der gültigen Stimmen auf sich vereinigen, in der Reihenfolge der höchsten Stimmenzahl. Sind nicht ausreichend Bewerber/innen mit der Mehrheit der gültigen Stimmen gewählt, so findet unter den nicht gewählten Bewerber/innen ein zweiter Wahlgang statt, in dem die relative Mehrheit ausreicht.

5.       Durch entsprechende Wahlordnungen kann von Abs. 3. und 4. abgewichen werden.

§ 16         Satzungsänderung

1.       Satzungsänderungen können von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

2.       Die Satzung bedarf um Gültigkeit zu erlangen die Billigung durch den NABU Landesverband Hessen.

3.       Der Vorstand ist berechtigt, Änderungen/Anpassungen der Satzung, die aufgrund etwaiger Beanstandungen eines Registergerichts, der Finanzbehörde oder des NABU Hessen erforderlich werden, zu beschließen. Die Mitglieder sind unverzüglich nach Eintragung ins Vereinsregister /diesen Änderungen in geeigneter Weise zu informieren.

§ 17         Auflösung

1.       Die Auflösung der NABU Gruppe kann mit einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen der Mitgliederversammlung beschlossen werden.

2.       Bei Auflösung bleibt die Mitgliedschaft der einzelnen Mitglieder im Bundes- und Landesverband sowie in den rechtlich selbstständigen Gliederungen bestehen.

§ 18         Vermögensbindung

1.       Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen an den NABU (Naturschutzbund Deutschland) Landesverband Hessen e.V. – Landesverband – der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 19         Inkrafttreten

 

1.       Diese Satzung wurde in der vorliegenden Fassung in der Mitgliederversammlung am 23. August 2020 beschlossen und tritt mit Eintragung beim Registergericht in Kraft. Sie ersetzt die bisherige Satzung in der Fassung vom dd.mm.2012.

 

Die Satzung kann als PDF-Datei hier herunter geladen werden.

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Satzung NABU-Gruppe Homberg-Gemünden 202
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NABU-Gruppe Homberg hilft der gefährdeten Vogelart Steinkauz

Im Vogelsbergkreis war der Steinkauz über Jahrzehnte ausgestorben. Seit fünf Jahren gibt es im Kreis nur in Haarhausen, Ober-Ofleiden und Deckenbach jeweils wieder ein Revier mit Bruterfolgen. Die NABU-Gruppe Homberg freut sich darüber und versucht, diese zu erhalten und neue zu gründen. Dafür werden in geeigneten Habitaten neue Steinkauzröhren angebracht.

 

Frau Lurati aus Deckenbach machte Ende Juli 2019 eine für die Mitglieder der NABU-Gruppe Homberg unerfreuliche Entdeckung. Sie fand einen von einer Katze gefangenen und verletzten Steinkauz. Dankenswerterweise übernahm sie sofort den Transport des Tieres in die Vogelklinik der Justus-Liebig-Universität-Gießen. Nach professioneller und erfolgreicher Behandlung vor Ort wurde das Steinkauzweibchen an die ehrenamtlich betreute Wildvogelhilfe in Kirchhain- Schönbach übergeben. Dort wurde "Ilse" in einer weitgehend mit Eigenmitteln erstellten, artgerechten Voliere bis zur vollständigen Genesung fachkundig gepflegt.

 Am 14.08.2019 war es dann soweit. "Ilse" wurde wieder in die Freiheit entlassen und durfte zurück in ihr altes Revier. Für eine erfolgversprechende Auswilderung hatte die NABU-Gruppe Homberg neue Steinkauzröhren in einem für die Tiere geeigneten Lebensraum neu angebracht. Entscheidend war hier der Abstand vom Dorf und somit von den dort lebenden Katzen. Anwesend waren die Finderin, der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Deckenbach Werner Margolf sowie drei weitere Deckenbacher/innen. Das verängstigte Käuzchen, dessen Herzschlag spürbar war, durfte sein neues Domizil beziehen. Als Willkommensgeschenk waren dort zwei tote Mäuse platziert. Der Ausgang der Röhre wurde zunächst verschlossen, um dem Tier die Möglichkeit zu geben zur Ruhe zu kommen und sich umzusehen. Nach einer halben Stunde wurde der Ausgang in der Dämmerung wieder geöffnet und die Anwesenden warteten in angemessener Entfernung darauf was passieren würde. Es geschah nichts. Vermutlich hatte "Ilse" noch vor etwas für sie Bedrohlichem Angst und fühlte sich in ihrer neuen Wohnung sicher – ein gutes Zeichen. Alle Beteiligten waren sehr zufrieden.

 Um weitere solcher Vorfälle, ausgelöst durch Hauskatzen zu vermeiden, hat sich der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Deckenbach Werner Margolf bereit erklärt mit seinen Helfern das Revier zu optimieren und ein neues den Steinkäuzen anzubieten.

 Ein großes Dankeschön im Namen von "Ilse" und ihren Artgenossen an alle Beteiligten. Ein besonderer Dank geht an Frau Behn von der Wildvogelhilfe sowie den Mitarbeitern der Vogelklinik in Gießen.

 


Stunde der Gartenvögel 2019

Auch in diesem Jahr hat die Nabu-Gruppe Homberg an der bundesweiten Aktion "Stunde der Gartenvögel“ teilgenommen.

 

Der gemeinsame Rundgang erstreckte sich über Gartenränder, "die Wegelchen", durch die Altstadt und dem Schlossgarten.

 

Folgende Arten konnten festgestellt werden:

 

Kohlmeise, Blaumeise, Sumpfmeise, Kleiber, Gartenbaumläufer, Grünspecht, Star, Amsel, Heckenbraunelle, Rotkehlchen, Bachstelze, Hausrotschwanz, Mönchsgrasmücke, Klappergrasmücke, Dorngrasmücke, Zilpzalp, Goldhähnchen, Rauchschwalbe, Mehlschwalbe, Mauersegler, Ringeltaube, Haussperling, Feldsperling, Grünfink, Buchfink, Dompfaff, Stieglitz, Girlitz, Bluthänfling, Rabenkrähe, Elster, Turmfalke, Rotmilan, Schwarzmilan.

 

Die Highlights des Nachmittags waren die Sichtung des Schwarzmilan und ein fütterndes Gartenbaumläuferpaar im Schlossgarten.


Ausgleichmaßnahmen und weitere Naturbeeinträchtigungen im Bereich Sörnteich in der Gemarkung Maulbach der Stadt Homberg (Ohm)

Die NABU Gruppe Homberg (Ohm) und die Vogel- und Naturschutzgruppe Maulbach kritisieren den radikalen Kahlschlag in Feldgehölzen im Bereich Sörnteich bei Appenrod/Maulbach. Der Rückschnitt stellt eine erhebliche Beeinträchtigung nach dem Bundesnaturschutzgesetz dar. Der NABU sieht hierin eine Ordnungswidrigkeit, die geahndet werden muss.

 

Außerdem wird die nicht sachgemäße Durchführung der Ausgleichsmaßnahme, welche eine Wiedergutmachung der beim Bau der A49 entstehenden Naturschäden darstellen soll, bemängelt. Hier wurde der Diebachsgraben 5m breit und 1,5 m tief ausgehoben und dadurch die gesamt Fauna und Flora vernichtet.

 

Die NABU Homberg und die Vogelschutzgruppe Maulbach fordern von den Naturschutzbehörden entsprechende Maßnahme einzuleiten.

 

Das ausführliche Schreiben an die Naturschutzbehörden, an das Regierungspräsidium sowie an die Autobahnplanungsgesellschaft DEGES findet ihr hier->


NABU-Gruppe Homberg (Ohm) pflanzt Streuobstwiese am Hohen Berg

Alte Sorten neu entdecken

Bei strahlendem Sonnenschein haben Mitglieder der NABU-Gruppe Homberg (OHM) am Samstag 23. März 2019 auf dem Hohen Berg in Homberg 12 Obstbäume gepflanzt. Damit wurde die bereits vor drei Jahren begonnene Anpflanzung einer Streuobstwiese auf insgesamt 20 Bäume erweitert. Zum Zuge kamen dabei vor allem sogenannte Alte Sorten wie Allendorfer Rosenapfel, Clapps Liebling, die Grünberger Riesenbirne oder Gellerts Butterbirne. Schon die Namen der Sorten klingen nicht nur historisch oder regional, sie lassen vor allem auch das Geschmackserlebnis anklingen, welches sie mit diesen Namen verheißen. Ausgewählt wurden ausschließlich Hochstämme, da diese für die Natur von besonderem Wert sind und als sehr robust gelten. Insgesamt 20 verschiedene Arten und Sorten sorgen nun für lebendige Vielfalt auf der Streuobstwiese. Streuobstwiesen sind ein wichtiger Lebensraum für Vögel und Insekten, insbesondere für die Honigbiene. Die Wiese ist auch Lebensraum für verschiedenen Amphibien- und Reptilienarten. Neben diesen tierischen Gefährten dürften sich auch viele Spaziergänger und Wanderer an den duftenden Blüten der verschiedenen Sorten im Frühling erfreuen.

 

Ermöglicht wurde das Projekt durch viele fleißige Helfer. So haben Mitarbeiter des Städtischen Bauhofs die Pflanzlöcher für die Bäume vorab ausgehoben. Garten- und Landschaftsgestaltung Eder war mit vielen Helfern und Gerät federführend beim Einpflanzen der Bäume dabei. Daher gelten den Mitarbeitern des Bauhofs und der Firma Eder ein ganz besonderer Dank.

 

Gepflanzt wurde auch ein Kirschbaum zum Gedenken an NABU-Mitglied Frank Schmidt, der im vergangenen Jahr unerwartet in jungen Jahren verstorben ist. Die NABU-Gruppe Homberg (Ohm) hat damit ihrem langjährigen aktiven Mitglied und Unterstützer, selbst Mitbegründer der Streuobstwiese, eine lebendige bleibende Erinnerung gepflanzt, nahe dem Insektenhotel an der Kirschenallee. An diesem Ort wird man sich an Frank Schmidt immer dankbar erinnern.

Bei gemeinsamen Kaffee und Kuchen fand dieser Tag einen schönen Ausklang.

Bei lange andauernden hohen Temperaturen müssen die neu gepflanzten Bäume regelmäßig bewässert werden.

Auch hier danke für den Einsatz.


Märzenbecherwanderung 2019

Am Sonntag 09.03.2019 trafen sich zahlreiche Wanderfreudige zu der von der NABU-Gruppe Homberg angebotenen Wanderung zu den Märzenbechern im Naturschutzgebiet Ohmaue/Igelsrain. Tausende von prachtvollen Märzenbechern verwandeln den Boden in ein weißes Blütenmeer und sind ein Highlight der heimischen Natur und in dieser Größe einmalig in Hessen. Der Wald wird sich hier selbst überlassen - für Spaziergänger gilt striktes Ausgrabungs- und Pflückverbot. Schließlich sollen sich auch kommende Generationen sich so begeistern können, wie es die teilnehmenden Gäste taten.

 

Aber nicht nur Märzenbecher waren zu bewundern. Unter der fachkundigen Führung durch Karl-Heinz Zobich gab es auf der Wanderung für die Teilnehmende auch noch viel Interessantes über die Flora und Fauna am Wegesrand.

 


Nachruf

Die NABU-Gruppe Homberg trauert um sein NABU-Mitglied Frank Schmidt, der am 18. Mai 2018 viel zu früh verstorben ist.

 

Bis zuletzt hatten wir die große Hoffnung, dass eine Besserung seines Gesundheitszustandes eintreten würde. Es ist kaum zu begreifen – noch im letzten Sommer war er im vollen Einsatz beim Einrichten eines Winterquartiers für Fledermäuse hier in Homberg.

 Immer guten Mutes mit den Worten „ach, das kriegen wir schon“ voranschreitend, aber auch als einen, der in der Öffentlichkeit lieber im Hintergrund blieb, so kannten wir Frank seit Eintritt in unsere Ortsgruppe.

Er packte mit an, gab sehr oft den Anstoß, dass Projekte angegangen wurden und füllte das Ehrenamt mit ganzer Person und großer Leidenschaft aus.

Ein Mensch, für den die Verantwortung für unsere Natur und Umwelt nicht nur Worte waren, sondern der diese Verantwortung auch in Taten umsetzte.

Ob es die Tage waren, an denen es darum ging für die Naturschutz Jugend Holz aus dem Wald zu holen oder Krötenzäune aufzustellen, das Insektenhotel in der Kirschenallee zu finalisieren, an den dort neu angelegten Himmelsteichen Blühwiesensamen auszubringen oder Nistkästen für Eulen im Dachstuhl der Kirche in Dannenrod einzurichten, um nur ein paar Beispiele der weitaus zahlreicheren Aktionen zu nennen – Frank war immer dabei.

Nicht nur reden – machen. Das war Frank.

Wenn er etwas machte, dann sehr genau, überlegt und mit immer noch weiteren Ideen und Einfällen. Andere wären vielleicht schon fertig gewesen, aber er war erst zufrieden, wenn das Beste erreicht war. Was sich dann im Nachhinein auch immer als richtig erwies.

Genauso zuverlässig und verantwortungsbewusst war seine Mitarbeit im Vorstand, wo er den Posten des Rechners vorbildlich bekleidete und auch sonst immer mit Rat und Tat unterstützte.

 

Wir vermissen Frank schmerzlich – als wertvollen Menschen und als engagiertes Mitglied unseres Vereins. Aber wir sind auch froh und dankbar, dass wir Frank kennen und schätzen gelernt haben. Die schönen Erinnerungen werden bleiben und können auch nicht durch seinen Tod ausgelöscht werden.

 

Ihm zu Ehren werden wir einen Kirschbaum in der Kirschenallee hier in Homberg pflanzen.

 


Bau von Steinkauz-Nisthilfen

Am Samstag 17. März 2018 trafen sich Mitglieder der NABU-Gruppe Homberg zum Bau von Steinkauz-Nisthilfen.

 

In der Hobby-Schreinerwerkstatt Pimpl in Schadenbach wurde gemessen, gesägt, gehämmert und geschraubt. Drei Steinkauzröhren wurden mit akribischer Sorgfalt gebaut. Zum Schutz gegen Marder wurden im Innenraum der Röhre zwei zusätzliche Zwischenwände eingebracht.

 

Die Nisthilfen werden in Deckenbach und Haarhausen zur Sicherung des Steinkauz-Vorkommens angebracht. Auch sind weitere Röhren für die Kirschenallee Homberg vorgesehen, mit der Hoffnung, dass sich dort ebenfalls der Steinkauz ansiedelt.

 

Vielen Dank auch an Peter Pimpl für seine fachliche Unterstützung und die Möglichkeit in seiner Werkstatt „werkeln“ zu dürfen.

 


Schwarzstorchhorstbaum erhält Manschette

 

Mitglieder der NABU-Gruppe Homberg legten Anfang März gemeinsam mit Revierförster Christof Croonenbrock von HessenForst eine Baummanschette um den Horstbaum des dort im Wald seit Jahren nistenden Schwarzstorchenpaares.

 

Der lange vom Aussterben bedrohte Schwarzstorch wird in Hessen und dort besonders bei uns im Vogelsberg langsam wieder heimisch.

 

Mit vier Jungvögel in jedem Jahr, die vom NABU beringt werden, weist das hier in der Gemarkung ansässige Schwarzstorchenpaar die stabilste Brut im Vogelsberg auf. Und um diese Brut zu schützen wurden jetzt, bevor die Vögel von ihrem Aufenthalt im Süden wieder zurückkehren, bei eisiger Kälte Maßnahmen getroffen, um Waschbären fern zu halten.

 

Die  Baummanschette stellt ein Kletter- und Aufstiegshindernis zur Abwehr des sich immer mehr ausbreitenden, aus Nordamerika stammenden Allesfressers dar, der es auf die Eier oder auch die Jungvögel des Schwarzstorches abgesehen hat. Ein solcher Raub könnte die Alttiere zur Aufgabe des Horstbaumes bringen. Dies wiederum bedeutet weniger Nachwuchs, denn auf neu gebauten Horsten ist der Bruterfolg meist geringer.

 

Die Tiere sind sehr lärmempfindlich“, so die Fachleute. Und um sie beim Brüten vor Störungen zu schützen, hat HessenForst um jeden Horstbaum eine Schutzzone eingerichtet, in der nicht eingeschlagen wird. Eine gemeinsam von HessenForst und der NABU-Gruppe erfolgreich durchgeführte Aktion – man freut sich schon auf die Rückkehr des Schwarzstorchenpaares in den jetzt gesicherten Horst.

 


Homberg ist seit 2016 wieder Steinkauzland

Der in ganz Deutschland immer seltener werdende Vogel brütet wieder in Haarhausen

Foto Rainer Michalsky
Foto Rainer Michalsky

Bei einer Kartierung durch Aktive der NABU-Gruppe Homberg mittel Klangatrappe wurde festgestellt, dass in der Streuobstwiese in Haarhausen wieder ein Revier des Steinkauzes gibt. Bei der Klangattrappen-suche wird den Vögeln der Ruf eines vermeintlichen Konkurrenten um das Revier vorgespielt. Der anwesende Altvogel antwortete sofort mit dem Ziel den unliebsamen Artgenossen zu vertreiben. Dies war der sichere Nachweis, dass die Stadt Homberg und damit auch der Vogelsbergkreis seit vielen Jahren wieder Steinkauzland ist.

 

Das Gebiet ist durch die gute Pflege des Obst- und Gartenbauvereines seit vielen Jahren ein geeigneter  Lebens-raum für die Vögel. Der Naturschutzverein Homberg hatte in der Hoffnung auf die Besiedlung vor vielen Jahren Niströhren aufgehängt. Die erhoffte Ankunft der Vögel aus den nahen Brutgebieten bei Amöneburg blieb aber aus.

Erst nach der Pflege der Streuobstwiese durch Beweidung mit den Schafen von Thorsten Gröb war das Nahrungs-Angebot für eine Jungenaufzucht ausreichend. Wir freuen uns über die Neubürger.


Steinkauz überrascht uns auch in Deckenbach

Katze fängt einen jungen Steinkauz - Er ist auf dem Weg der Besserung

Foto Karl-Heinz Zobich
Foto Karl-Heinz Zobich

Bei einem Vorstandsmitglied der NABU-Gruppe Homberg wurde in einem Katzenkorb ein junger Steinkauz abgegeben. Er wurde von einer Katze gefangen und war offensichtlich am Flügel verletzt. Die Untersuchung in der Tierklinik in Löhnberg ergab, dass ein kleinerer Knochen im sogenannten Handbereich gebrochen war. Nach der Behandlung wurde der Vogel in eine Pflegstation bei Wetzlar gebracht. Dort macht seine Genesung gute Fortschritte. Wenn er kräftig genug ist und fliegen kann, wird er an seinem Geburtsort wieder freigelassen. Die Eltern werden ihn an seiner Stimme erkennen und sich wieder um ihn kümmern. Wir werden Interessierte über die Presse und die Homepage informieren.

Die Wiederbesiedlung in Deckenbach fand ganz offensichtlich aus Haarhausen statt. Da der in Wäldern lebende Waldkauz einer der Fressfeinde des Steinkauzes ist, meidet der wesentlich kleinere Vogel die Waldnähe. Der Weg des Deckenbacher Paares muss aber über den Wald stattgefunden haben. Das ist eine große Überraschung. Die NABU-Gruppe wird auch versuchen, die Gefahr für die Tiere durch Katzen zu minimieren. Hierfür sollen in einem weiter vom Dorf entfernten Gebiet neue Niströhren angebracht. Die Hoffnung besteht, dass die Familie in die bequemeren Wohnungen umziehen werden, die weniger katzengefährdet sind. 


Krötenwanderung

Derzeit betreuen wir den von uns gestellten Krötenzaun bei Wäldershausen - Helfer können sich bei unserem Koordinator Patrick Köhler per WhatsApp über die Handynummer 0157/35745234 oder E-Mail p@trickkoehler.de melden


Ihr wollt unsere Projekte, Aktionen und Exkursionen kennen lernen

Bei zwei Projekten werden wir uns in den kommenden Jahren immer wieder einbringen. Hier könnt ihr mehr über das Projekt Streuobstwiese und das Projekt Kirschenallee erfahren.

 

Die Arbeitsgemeinschaften bestehen zur Zeit nur aus einzelnen Personen. Wir hoffen, dass wir diese in Zukunft auf eine breitere Grundlage stellen können. Näheres könnt ihr unter AG Vogelkunde, AG Fledermäuse und
AG Amphibien erfahren.

 

Wir freuen uns über Menschen, die den bei und mit uns lebenden Tieren helfen, indem sie ihre Wohnstätten an und in ihren Häusern dulden. Da dies manchmal mit aus unseren Augen Verunreinigungen verbunden ist, wird das von vielen Einwohnern nicht mehr als selbstverständlich hingenommen. Wir bedanken uns bei diesen Einwohnern der Stadt Homberg und der Stadtteile, indem wir sie auszeichnen. Näheres könnt ihr hierzu auf unseren Seiten Schwalbenfreundliches Haus, Fledermausfreundliches Haus und
Aktion Lebensraum Kirchturm erfahren. 

 

Weitere Aktionen und Exkursionen wollen wir regelmäßig in den kommenden Jahren durchführen. Wir laden euch recht herzlich ein, bei der Aktion Wildkatzensuche zu beteiligen und der Führung zu unseren Märzenbechern, sowie den Frühblühern und der Türkenbundlilie am Schlossberg teilzunehmen.