Unsere NAJU-Aktionen

NAJU-Aktion Waldsofa

Am letzten Samstag (06. Juni 2015) startete die NAJU-Gruppe mit der ersten Aktion auf dem "neuen" Grundstück.

Nachdem sich alle Teilnehmer auf dem alte Rewe-Parkplatz getroffen hatten, ging es auch schon los und zusammen maschierte die Gruppe zu dem nahegelegenen Grundstück., um die Gegebenheiten in Augenschein zu nehmen. Von dort aus ging es in den Wald, wo zahlreiche Stöcke, Äste und Stämme gesammelt wurden, die man benötigt, um ein Waldsofa zu bauen. Die Fundstücke wurden dann mit Hilfe von NABU-Mitgliedern mit Hilfe eines Anhängers zu dem Grundstück transportiert. Als genug Astwerk und Stöcke  gesammelt waren, ging es auch schon an das Zusammensetzen des Waldsofas. Es entstand ein wunderschönes Bauwerk aus Holz, auf dem man sich künftig sicherlich gerne ausruhen wird! 

Für mehr Bilder: bitte unter Bildergalerie schauen.


NAJU - Gruppe startet mit eigenem Grundstück

Nachdem es in letzter Zeit sehr ruhig um die Kinder und Jugendlichen in dem Naturschutzverein geworden ist, haben die beiden Vertreterinnen der Naturschutzjugend (NAJU) der NABU-Ortsgruppe Homberg Elisa Schmied und Pauline Pfeil beschlossen, der NAJU-Gruppe wieder neues Leben einzuhauchen.

Ihr Konzept stellten sie bereits auf der Jahreshauptversammlung vor. So möchten sie auch weiterhin Kindern ab Grundschulalter spielerisch die Natur nahe bringen und sich aktiv am Schutz für Natur und Umwelt beteiligen. Auch soll es Ausflüge in den Wald oder an Bachläufe geben, bei denen man das Leben von heimischen Tieren beobachtet und erforscht und sicherlich auch mal „richtig matschen“ darf.

„Toll wäre ein eigenes Grundstück – wir haben so viele Ideen – auch Projekte, die über einen längeren Zeitraum gehen.“

Das Grundstück ist bereits da – ein Homberger NABU-Mitglied hat der NAJU-Gruppe großzügig eine Wiese zur Verfügung gestellt, die künftig als Treff- und Ausgangspunkt für die verschiedenen Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen dienen wird. Die Suche nach einem alten Bauwagen als NAJU-Hütte läuft bereits und die Unterstützung der beiden NAJU-Leiterinnen durch aktive NABU-Mitglieder ist auch zugesagt.

Für das erste Treffen am neuen NAJU-Standort sind Kennenlernspiele und der Bau eines Waldsofas geplant.

Elisa und Pauline, die beide über eine Jugendleiterausbildung verfügen, freuen sich am Samstag, den 06. Juni ab 10.00 Uhr auf Kinder im Alter von 6-12 Jahren, die Spass am Erleben der Natur haben und gerne bei der NAJU mitmachen möchten. Diese erste Aktion wird voraussichtlich drei Stunden dauern – eine Kleinigkeit zum Essen und etwas zu Trinken sollte jedes Kind selber mitbringen. Bitte entsprechende „Draußen-Kleidung“ anziehen!

Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am ehemaligen Rewe-Parkplatz in Homberg, von wo aus es dann gemeinsam zum nahegelegenene Grundstück geht. Nähere Infos bei Pauline Pfeil 06633/5655 oder Elisa Schmied 06633/6294.


Müllsammelaktion 2015

Die NAJU Gruppe sammelte am 26.09.2015 Müll ein.

Zunächst traf man sich an der Hartschlucht um dann an der Ohm entlang Müll zu sammeln. Die Botanik war jedoch so zu gewuchert, dass die Gruppe sich entschied im nahegelegenen Wald die Aktion fortzuführen. Auch hier war die Ausbeute nicht all zu hoch, was positiv zu sehen ist. Als letzte Station fuhr die Gruppe den KAMAX Parkplatz an, von dem aus die Gruppe Richtung Freier Mann laufen wollte. Doch am Rande des Parkplatzes war so viel Müll, dass man innerhalb von 20 Minuten 3 Säcke und einen Eimer voll hatte. Der Müll soll am 10.10. um 10:00 Uhr bei der nächsten NAJU Aktion für eine Ausstellung präpariert werden. Treffpunkt wird noch bekannt gegeben.

Gruppe auf dem Heimweg
Gruppe auf dem Heimweg

Wir haben uns am 28.05.2011 getroffen um Bäume besser kennerzulernen. Wir sind hinter der Turnhalle der Grundschule Homberg zur Kirschenallee gelaufen. Wir haben auch den Baum des Jahres 2011 die Elsbeere gesucht und nicht gefunden. Scheinbar gibt es im Bereich der Stadt Homberg nur zwei Fundstellen:
die von uns in den Stadtwald geplanzten drei Exemplare und

in der Gemarkung Schadenbach in der Nähe des Goldborns auf dem Privatgrundstück von Peter Pimpl weiter fünf etwa zehn Jahre alte Bäume.

Sommerlinde von unten
Sommerlinde von unten

Wir haben die Bäume von allen Seiten betrachtet. Wir haben ihre Blätter gesammelt und wo vorhanden auch ihre Blüten und Früchte. Wir haben ihre Rinde betrachet und befühlt. Einige von uns konnten anhand der Blätter bereits den Namen der Bäume nennen. Das bestimmen anhand der Früchte, Blüten und der Rinde mit der Hilfe von Büchern, Plakaten und Musterkarten ist schwierig. Hier müssen wir noch üben.

Wir haben Blätter von vielen verschiedenen Bäumen gefunden und gesammelt. Einige davon wollen wir jetzt zeigen

Wir haben auch einige Früchte gefunden. Sie waren selbstverständlich noch nicht reif. Wir konnten sie aber teilweise schon erkennen. Die Früchte der drei Ahornarten sehen ähnlich aus. Seht ihr den Unterschied?

Feldahorn
Feldahorn

Der Feldahorn ist bei uns selten geworden und kommt oft nur nocht in der Form von Büschen vor. Auf dem Weg von der Schule zur Kirschenallee ist es die häufigste Baumart, ein richtiges Feldahornparadies. Im dichten Bestand sieht er etwas anders aus als der Alleinstehende im Bild. Er hab eine eindrucksvolle Rinde. Da es so häufig vorhanden war, haben wir ihn auch besonders oft befühlt. Einige von uns haben mit Papierblättern und Wachsmalstiften "Naturkunstwerke" von seiner Rinde geschaffen. Seht sie euch an. Wir werden mit diesen Abdrucken der Rinde, den Blättern, den Blüten und den Früchten ein Herbarium von allen Bäumen anlegen, die es bei uns zu Hause sind.

Dr. Martin Jatho will uns etwas zeigen
Dr. Martin Jatho will uns etwas zeigen

NAJU-Gruppe lernt Insekten kennen

 

„Darf ich meinen Käfer mit nach Hause nehmen?
Er hat es bei mir bestimmt  gut." 

"Weist du denn, was er gerne frisst?

Schnell wird klar, wir wissen viel zu wenig und daher lassen wir alle von uns gefangenen Tiere dort wieder frei, wo wir sie gefunden haben.

 

Mit Begeisterung waren die 12 Kinder im Alter vom 8 bis 13 Jahren der NAJU-Gruppe Homberg dabei, als es am Samstag, den 14. Mai um den ersten Kontakt mit dem Biologen Dr. Martin Jatho vom Ausbildungs-zentrum für Natur- und Umweltbildung (AZN) ging.

 

Sechs Beine hat ein Insekt. Was ist aber, wenn es acht oder hundert oder gar keine Beine hat.

"Wo finden wir Insekten?" Ein weises Tuch wird unter den Baum gehalten und dann mit einem Gegenstand gegen die Äste geklopft. "Das ist ja einfach" Man muss nur zuerst darauf kommen. Nun lagen viele Tiere auf dem weisen Tuch, manche aber nicht lange. Viele hatten tatsächlich Flügel und können und machen das, was wir Menschen nicht können - sie fliegen weg.  

Was wir so alles gefunden haben: